Die fünf Elemente

Über meine Arbeit – Heilpraktikerin Gabriele Bartels

Die 5 Elemente

Das Wandlungsphasen – Konzept (auch 5-Elemente-System genannt) in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Dieses Konzept erklärt die zyklischen Zusammenhänge allen Seins (Umwelt und Mensch). Alle Organe, Funktionen, Emotionen, Talente, menschliche Eigenschaften, Lebensalter, Jahreszeiten, Tageszeiten, Farben – praktisch jede Erscheinung – wird einem Element zugeordnet.

Die Wandlungsphasen/ Elemente sind: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

Mit Hilfe dieses Systems diagnostiziere und therapiere ich die Patienten. Auf der „Ursachenebene“ rege ich den Ausgleich der Elemente an. Mit Hilfe von Akupunktur, Ernährung und Kräutern, setze ich somit Impulse zur Wandlung, so dass ein Zuviel oder Zuwenig eines Elements (Ursache unterschiedlichster Symptome) ausgeglichen wird.

Oft verspüren die Patienten sofort eine Veränderung, schon während der Behandlung. Meist wird eine Veränderung nach einer Nacht oder einigen Tagen bemerkt – oder schleicht sich ganz leise ins System ein :-).

Auf jeden Fall ist es immer eine bemerkenswerter Prozess und Verbesserung.

Zugefrorener Alpsee

Winterkälte und Ernährung – thermische Wirkung III

zugefrorener Alpsee

zugefrorener Alpsee

Ernährung im Winter

Winterkälte – Väterchen Frost hat uns fest im Griff. Minusgrade bis -18 °C. Der Alpsee ist zugefroren und lädt zum Schlittschuh Laufen ein….

…und in meinem favorisierten Bioladen gibt es Erdbeeren und Spargel, dick verpackt in Plastik. Ich denke, ich seh‘ nicht richtig!!

Wer bei diesen kalten Temperaturen ein Bedürfnis nach Erdbeeren, Spargel, Himbeeren etc. verspürt hat entweder eine pathologische Entgleisung und sollte zügig seine Heilpraktikerin aufsuchen 🙂 . Oder es fehlen essentielle Informationen zur thermischen Wirkungen von Nahrungsmitteln, vom Stoffwechsel und davon, was der Körper zur Gesunderhaltung im Winter braucht.

Spaß bei Seite und Fakten!

Die chinesische Medizin beschreibt den Winter als Zeit der Inaktivität – zumindest im Außen! Alle Energie hat sich im Körperinneren versammelt und kommt dort zur Ruhe. Zeit für Kontemplation – innere Einkehr. Natürlich ist es notwendig unseren Körper zu bewegen um unsere Gelenke und die Wirbelsäule gelenkig zu halten.

Der Mensch braucht diese Phase der Sammlung um im Frühjahr neue Ideen, Visionen, Aktivitäten hervor sprudeln zu können. 

Ernährungsprinzipien für den Winter sind seit tausenden von Jahren: Man kühlt das Äußere und hält das Innere warm.

Allgemein bedeutet das: wir essen wärmendes, kräftiges Essen mit erwärmende Gewürzen und Kräutern und erwärmende Gemüsesorten (Saisongemüse ist thermisch warm und muss gekocht werden, z.T. lange Garzeiten!). Die Zubereitung der Mahlzeiten ist:

  • Man kocht mit weniger Wasser
  • mit geringerer Temperatur
  • für längere Zeit. Backen, Braten bringt mehr Wärme ins Essen.

Wir verwenden, wie immer, alle Geschmäcker (süß, wenig sauer und wenig scharf) und als Geheimtipp setzen wir bewusst Akzente mit den Geschmäckern salzig und bitter.

Allgemeine Tipps

  1. Wir verwenden mehr Öl
  2. Getreide und Nüsse anrösten
  3. Man sollte abkühlende Früchte und Gemüse, sowie Rohkost und ein Übermaß an Salz vermeiden.
  4. herzhafte Suppen (deftige Bohnen- Eintöpfe, schwarze Bohnen)
  5. getrocknete Nahrungsmittel (z.B. Trockenfrüchte), Algen, gedämpftes Wintergemüse stärken die Nieren im Winter.

Geheimtipps

Salzig und bitter regen die absenkende Energie und somit die Speicherfunkton an. Solche Nahrungsmittel kühlen das Äußere und bringen die Wärme in die Tiefe des Körpers. Salz wird meist im Übermaß genommen und der bittere Geschmack zu wenig! Eine hohe Dosierung von bitter ist nur bei einigen stärkeren Imbalancen angezeigt. Trotzdem sollten wir in unserer Winter – Ernährung immer auch ein wenig bitter essen. Das nährt tiefe innere Erfahrungen und bewahrt die Freude im Herzen.

bittere Nahrungsmittel

Endivie, Steckrübe, Sellerie, Alfalfa, Karotte, Roggen, Hafer, Quinoa, Amaranth. Der stärkste bittere Geschmack findet sich bei Kräutern: Chicorée Wurzel, Klettenwurzel,  Ackerschachtelhalm.

Salziger Geschmack 

Miso, Soyasauce, Salz, Hirse, Gerste. Algen nur vorsichtig verwenden. Dennoch sollte man  mit dem Salz vorsichtig sein. Es kann die Organe des Wasser verspannen, Kälte verursachen und eine Einlagerung von Wasser herbeiführen, die auch das Herz agitiert.

 

Falls Jemandem trotz der veränderten Kochgewohnheiten noch immer kalt ist, sollte er mehr wärmende Nahrungsmittel und Gewürze verwenden. Nelken, Bockshornklee, Fenchelsamen, Anissamen, schwarzer Pfeffer, getrockneter Ingwer, Zimtrinde, Walnüsse, schwarze Bohnen, Zwiebelgewächse, Quinoa, Huhn, Lamm, Pute und Lachs. Süßreis und Mochireis ( enthalten mehr Eiweiß und Fett ), sowie Hafer und Hirse spenden zusätzliche Wärme.

Rezeptbeispiele

Lachs mit Ingwer aus dem Ofen Rezept zum Runterladen

Rote-Beete- Pickles

Trockenobst Kompott mit Walnüssen

 

Kein Geheimtipp mehr:

März- Workshop „ gesundes Kochen – leichter Werden“ Mittwoch, 14.März, von 18 – 21 Uhr in unserer Naturheilpraxis 

Herzliche Grüße, Gabriele Bartels

Quelle: Pitchford -healing with whole foods und M. Heinen – Kochen und Leben mit den 5 Elementen

Herbst Blätter

Über die Thermische Wirkung Teil II.

Gewürze

Über die Thermische Wirkung Teil I.

Gewürze2

Das Wissen um die thermische Wirkung von Nahrungsmitteln in der Chinesischen Medizin macht den großen Unterschied!

Als Ernährungsberaterin und Vortragende für Chinesische Medizin bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig das Wissen um die thermische Wirkung von Nahrungsmitteln in anderen Ernährungslehren und -Kulturen verankert ist – nämlich gar nicht!

Nur die fernöstlichen Ernährungsformen kennen diese Einteilung und Charakteristika. Dazu gehören, neben der Chinesischen Medizin das Ayurveda, die japanische Macrobiotik und die tibetische Medizin.

Neuere Ernährungsformen, wie Vegan, Metabolic balance, „schlank im Schlaf“, Vollwertkost etc. versuchen ohne dieses Wissen ihr Klientel zu Gesundheit, Stoffwechselharmonie oder Gewichtsreduktion zu verhelfen….ich bezweifle, dass dies dauerhaft gelingt ohne die thermische Wirkung mit einzubeziehen.

Kurze Rückblende in unsere europäische Medizin:

z.B. Galen bzw. Galenos von Pergamon, * 129 oder 131 in Pergamon, † um 205 oder 215 in Rom, war ein vorwiegend in Rom tätiger griechischer Arzt und Anatom. Galen gilt nach Hippokrates als der bedeutendste Arzt des Altertums. Ab etwa 146 beschäftigte sich Galen vornehmlich mit der Medizin. Er studierte in der Nähe von Smyrna.

Er nahm die in der Philosophie entwickelte Vier-Elemente-Lehre auf, wonach Feuer, Erde, Luft und Wasser in unterschiedlicher Zusammensetzung die Grundelemente allen Seins darstellen. Ebenso knüpfte er an die in der hippokratischen Medizin bereits in Ansätzen entwickelte Viersäftelehre an, welche den vier Körperssäften Blut, Schleim, gelbe Galle und schwarze Galle jeweils die vier Qualitäten (Primärqualitäten):

  • warm und feucht
  •  kalt und feucht
  • warm und trocken
  • kalt und trocken zuordnete.

Die von Galen postulierten 4 Geschmacksqualitäten (Sekundärqualitäten) sind:

  1. Blut – süß
  2. Schleim – salzig
  3. gelbe Galle – bitter
  4. schwarze Galle – sauer und scharf.

Darüber hinaus verknüpfte er die vier Säfte auch mit den vier Lebensphasen des Menschen. Krankheit war für ihn eine fehlerhafte Mischung der Säfte. Galen legte bei der Diagnose von Krankheiten besonderen Wert auf die Untersuchung von Puls und Harn.

Jede Krankheit verlangte nach einem eigenen Medikament, für dessen Auswahl und Dosierung man das „temperamentum“, das heißt die angemessene Mischung der Säfte des Kranken selbst, und des erkrankten Körperteils im Speziellen, sowie den Wirkungsgrad des Medikamentes beachten müsse. Er stellte damit die Therapie und Pharmakologie auf eine systematische Basis.

Die Wirkungsgrade seiner Stoffe unterschied er folgendermaßen:

  • kaum merklich
  • mit den Sinnen deutlich wahrnehmbar
  • heftig, leicht schädigend
  • heftig, zerstörend.                                                                            Quelle: Wikipedia

z. B. Hildegard von Bingen, * 1098 Bermersheim vor der Höhe, † 1179 im Kloster Rupertsberg

Die Leistung Hildegards liegt unter anderem darin, dass sie das damalige Wissen über Krankheiten und Pflanzen aus der griechisch-lateinischen Tradition mit dem der Volksmedizin zusammenbrachte und die deutschen Pflanzennamen nutzte. Sie entwickelte vor allem aber eigene Ansichten über die Entstehung von Krankheiten, Körperlichkeit und Sexualität. Eigene medizinische Verfahren entwickelte sie nicht, sondern trug lediglich bereits bekannte Behandlungsmethoden aus verschiedenen Quellen zusammen. Hildegards Krankheitstheorie ist der antiken Viersäftelehre sehr ähnlich, nur mit abweichenden Bezeichnungen. Die Kräuterkunde aus Causae et Curae beinhaltet viele sehr direkte Anweisungen, die jeweils nach Symptomen geordnet sind. Sie sind daher auch für medizinische Laien gut zu gebrauchen.

So heißt es bei Hildegard: „Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne“. Nur wenn diese drei Aspekte der Lebensführung ausgewogen beachtet werden, bleibt der Mensch gesund.                                                            Quelle: Wikipedia

Bis ins Mittelalter hinein gab es also auch in Europa diffenziertes Wissen vorwiegend zu Kräutern, Tinkturen u.a bzgl der Viersäftelehre. Aber überliefert bis in heutige Zeit, lebendige Volksmedizin ist es nicht.

Anders hierzu wird in der Chinesischen Medizin, hier Ernährungslehre und Pharmakologie (Kräutermedizin), die thermische Wirkung von Nahrungsmittel und Kräuterń als auch ihr Geschmack (energetische Wirkrichtung) klassifiziert. Auf dieser Basis werden sowohl Ernährungstipps als auch Kräuterrezepturen individuell für die Patienten zusammengestellt.

Was also ist nun die thermische Wirkung:

Die thermische Wirkung beschreibt ein wichtiges Kriterium der Wirkweise von Nahrungsmitteln auf unseren Körper. Sie ist wie ein Potential in den Nahrungsmitteln verankert. Sie verändert sich durch Zubereitungsverfahren in die eine oder andere Richtung. In den Nahrungsmittel- Listen beziehen sich die thermischen Wirkungen auf den Rohzustand der angegebenen Nahrungsmittel.

 

  • Kalt              kühlen den Körper, verhindern/ reduzieren, Yang- Fülle

Banane, Joghurt, Mineralwasser,Speiseeis, Wassermelone, Kiwi, Algen, Salz, Zitrusfrüchte, Sprossen, Weizen, Sojamilch

 

  • kühl             unterstützen die Bildung von Körpersäften + Blut, befeuchten die Schleimhäute und Gewebe

Rettich, Staudensellerie, grüner Salat, Gurke, Birne, Pampelmuse, grüner Tee, Chinakohl, Champignons, grüner Apfel

 

  • neutral        bauen Qi auf, stärken die Mitte

Rundkornreis, Polenta, frische Erbsen, Linsen, Karotte, Weißkohl, Kartoffel, Shitake, Adukibohne, Honig,

 

  • warm          erwärmen den Körper,  unterstützen die Yang-Energien

frischer Ingwer, Rotwein, Kaffee, Fenchel, Klebreis, Hafer, Rind, Lamm, Walnuß, Austernpilze, Koriander

 

  • heiß             mobilisieren die Abwehr,  verhindern/ reduzieren Kälte

Pfeffer, Chili, getrockneter Ingwer, Schnaps

 

Wohl bekomm’s! Herzliche Grüße und bis bald!

Ihre Gabriele Bartels

neugeboren

Online Kongreß zum Thema allein-geborener Zwilling

neugeboren
Ein wunderbarer und berührender Online-Kongreß zum Thema „allein-geborener Zwilling“. Vom 17.10. bis 26.10.2017 fand dieser online Kongreß statt und hat den Raum auf mutige und einfühlsame Weise diesem Thema geöffnet.

An diesen 10 Tagen gab es an jedem Tag 3 Interviews geführt von Ira Hauptmann (Veranstalterin) mit 30 erfahrenen Therapeuten zu sehen und zu erleben. Alle Therapeuten gehen mit eigener Herangehensweise und durch eigene Erfahrungen mit diesem Thema und ihren Klienten um. In der Essenz , in Warmherzigkeit und Zielsetzung sind sich dennoch alle ähnlich, was extrem Vertrauen schafft: Integration und Ressourcenschöpfung aus dem Trauma um das eigene Leben zu bereichern und auf seine Umwelt zu strahlen.

Mehr Informationen hierzu unter http://www.kongress-verlorenerzwilling.com

Der verlorene Zwilling

Herzliche Grüße, Ihre Gabriele Bartels

 

Heilpraktikerinnen

Herbstangebot in unserer Praxis

Heilpraktikerinnen

Erkältungen und Allergien –was tun?

Erstes Herbstgewitter, bald folgen Stürme und Kälte – und mit ihnen kommen häufig Infekte: Die Nase läuft, der Hals kratzt, Gliederschmerzen und Fieber fesseln ans Bett. Mehren sich Infekte oder chronifizieren, ist eine tiefgreifende Therapie nötig.
Doch nicht nur für die Stärkung Ihrer Abwehrkräfte ist nun die richtige Zeit, auch zur Behandlung von Allergien kann im Herbst und Winter eine Umstimmungstherapie durchgeführt werden.

In den kommenden Wochen bieten wir, Gabriele Bartels und Andrea Proksch, in unser Naturheilpraxis ein umfangreiches Angebot an, das sowohl therapeutische Behandlungen als auch Vorträge zum Thema umfasst.

Unser therapeutisches Angebot für Sie:

Andrea Proksch: „Infektanfälligkeit und Allergien behandle ich häufig mit einer Eigenbluttherapie zur Umstimmung des Immunsystems und Abwehrstärkung.
Zur Ursachenermittlung bediene ich mich v.a. der Augendiagnose. Innerlich gebe ich pflanzliche, homöopathische und spagyrische Mittel sowie Schüssler-Salze, wobei äußerliche Anwendungen wie Akupunktur, Ausleitungsverfahren, Wickel und Ohrkerzen die Therapie vervollständigen.“

Gabriele Bartels: „Mein VETA- Angebot besteht aus einer gründlichen Diagnosestellung (Zungen- und Puls-Diagnose) und einer daraufhin individuellen Zusammenstellung von Ernährungsempfehlungen incl. Rezepten und chinesische Kräutermischungen. Weiterhin wende ich eine Kombination aus Massagen (Tuina, viszerale Osteopathie), Schöpfkopfmassagen, Moxibustion und natürlich Akupunktur an, um die Körperenergien in der Tiefe zu regulieren und Harmonie und Kraft zu verankern.“

unsere Vorträge für Sie: 

jeweils von 19.00-20.30 Uhr in unseren Praxisräumen in der Fürstenstrasse 11, Kempten

Naturheilkundliche Therapie bei Erkältungskrankheiten von Kindern: Was Sie als Eltern selbst tun können, HP Andrea Proksch, Dienstag, 10.10.17, Anmeldung: VHS Kempten (G8090N)

Abwehrkräfte stärken durch richtige Ernährung und eigene Anwendungen,  HP Gabriele Bartels, Mittwoch, 18.10.17, Anmeldung Tel. 0170 751 28 36,

Erkältungskrankheiten behandeln mit Bienenprodukten, Imkerin/HP Christine Glatthaar,  Mittwoch, 25.10.17 Anmeldung Tel. 0170 751 28 36

Herzliche Grüße,

Ihre Gabriele Bartels

 

Kunstnacht

KunstNacht in Kempten

KunstNacht

LEUTE, LEUTE, LEUTE…

Die Kemptener KunstNacht fand am vergangenen Samstag, 16.09. statt – und wir waren mittendrin im Geschehen.

Als zusätzlicher Ausstellungsraum für die Exponate, die Peter Miller  – Raumbeleuchter & unser Nachbar – für die Künstler Fotofee (Silke Tauchert), Goldbilddesign (Heike Sterk) und „Engelkünstler“ (Markus Deussl) ausgestellt hat, durften wir mittendrin dabei sein.

Super Wetter, tolle Laune und ein wundervolles, buntes Kunstangebot, Tanz-Performanc und Musik sorgten für einen riesigen Andrang, sowohl auf dem Kapellenplatz als auch in den Räumen von den Raumbeleuchtern und auch bei uns in den Praxisräumen.

Verrückt schöner Abend. Danke an Alle Aussteller, Künstler und Besucher.

Herzlichen Dank an Silke Tauchert für das Foto www.fotofee-st.de

Ihre Gabriele Bartels

 

Dauerregen mit Hochwasser

Rain drops keep falling….

Dauerregen mit Hochwasser

5 kurze und knackige Ernährungs-Tipps bei diesem Dauerregen

Dieses Wetter geht wahrscheinlich an fast niemandem spurlos vorbei 🙁

Dabei werden alle Diejenigen mit einer inneren Feuchtigkeit- und /oder Kälte – Symptomatik umso mehr unter diesen Witterungsbedingungen von extremer Feuchtigkeit mit Kälte „leiden“.

Dieses Wetter kann Ihre Symptome deutlich verstärken. Zudem kann es bei Jedem zu Bauchweh, Blähungen, Bauchkrämpfen, Durchfall, Schwindel (z.T. nach dem Essen), Schwere und Schmerzen in den Gliedern und Gelenken, Antriebslosigkeit und allgemeine Schwere – Gefühlen kommen.

Was gibt es also zu beherzigen bei diesen Dauerregenfällen?

  • Vermeiden Sie rohes Essen! Keine Rohkost oder Salate bei dieser Wetterlage sondern gekochte Mahlzeiten!
  • Smoothie- Pause: Ich finde smoothies „überbewertet“ und verwende sie nie. Bei diesem Wetter sollten aber auch ausgesprochene Fans eine Smoothie- Pause einlegen. Roh ist thermisch kalt und befeuchtet zudem. Prima, wenn es sommerlich warm ist. Zur Zeit ist smoothie die falsche Mahlzeit.
  • Kochen Sie mit mehr Gewürzen vom scharfem Geschmack, wie Kardamom, Ingwer, Pfeffer, Sternanis, Koriander (Gewürz), Macis (Muskatblüte), um das Verdauungsfeuer zu unterstützen und somit das „Verbrennen“ der Speisen zu erleichtern.
  • Trinken Sie Gewürztee oder tun Sie Gewürze in Ihren verwendeten Tee (Orangenschale, Anis, Fenchel, Zimt, Kardamom,..). Ihren Kaffee oder Espresso könnten Sie doch auch mal mit Gewürzen „verfeinern“…probieren Sie es aus – es ist nicht nur lecker und mal was anderes sondern auch sehr bekömmlich.
  • machen Sie Dehnungen, Yoga, Gymnastik um Aktivität und Wärme in den Körper zu bringen.
  • (wenn schon Alkohol dann lieber Rotwein (oder Glühwein!!!) statt Aperol sprizz, Hugo oder Bier!)

Menschen mit Trockenheits – Symptomen und hitzigen inneren Prozessen können sich momentan „wie Fisch im Wasser“ fühlen. Ihre innere Dysbalance wird eher ausgeglichen oder gemildert.

Halten Sie durch!

Bei Fragen oder Terminwunsch zur Beratung oder Behandlung melden Sie sich bitte!

Herzliche Grüße,

Ihre Gabriele Bartels

 

Getreide

Langzeit-Studie zeigt…

Getreide

Glutenfreie Ernährung bringt gesunden Menschen garnichts

Glutenfreie Ernährung liegt vor allem in den USA im Trend. Auch in Deutschland traut sich manch gesundheitsbewusster Esser nicht mehr an das Weizenklebereiweiß. Eine neue Studie zeigt jetzt aber: Gesund ist das nicht – und kann womöglich sogar Nachteile bringen.

Jeder zehnte amerikanische Haushalt verzichtet auf Gluten. Die Gründe sind vielfältig: Bei Menschen mit angeborener Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) löst das Eiweiß eine Dünndarmentzündung mit teils heftigen Darmbeschwerden aus. Auch Blutarmut, Blähungen oder Osteoporose können die Folgen sein. Einige andere Menschen leiden an Weizenallergie oder Gluten-Sensitivität. Aber auch populäre Bücher wie „Wheat Belly“ („Weizenwampe“) des Arztes William Davis sagen dem Protein als vermeintlich ungesund und dickmachend den Kampf an.

Eine Studie zeigt jetzt: Glutenfreie Ernährung bringt Gesunden nichts.

Für die Herzgesundheit bringt glutenfreie Kost keine Vorteile, zeigt jetzt eine neue US-Langzeitstudie, die im „British Medical Journal“ veröffentlicht wurde. Vielleicht ist das Weglassen von Gluten sogar ungünstig: Denn mit dem Gluten reduzieren Viele auch ihren Vollkorn Konsum, der das Herz zu schützen scheint.

„Basierend auf unseren Daten ist eine glutenarme Diät nur mit dem Ziel Herzgesundheit nicht zu empfehlen“, resümiert der Gastroenterologe und Mitautor Andrew Chan von der Harvard School of Medicine.

Ein freiwilliger Verzicht auf Gluten, das in Weizen und weiteren Getreidearten enthaltene Klebereiweiß, bringt keine Vorteile für die Herzgesundheit. Das geht aus Gesundheits- und Ernährungsdaten von rund 110.000 Amerikanern über 24 Jahre hinweg hervor. US-Forscher stellten die Metaanalyse jetzt im „British Medical Journal“ vor.

Wer auf Gluten verzichtet könnte Schutz vor Herzkrankheiten verlieren.

Sie hatten gesunde, nicht an Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) leidende Teilnehmer nach deren Gluten-Konsum in fünf Gruppen eingeteilt und deren Herzgesundheit betrachtet. „Sogar in der Gruppe mit dem niedrigsten Gluten-Konsum gab es dieselben Raten an koronarer Herzerkrankung wie in der Gruppe mit dem höchsten Konsum“, so Mitautor Andrew Chan von der Harvard School of Medicine.

„Gluten ist selbstverständlich schädlich für Menschen mit Zöliakie“, betont Autor Benjamin Lebwohl (Columbia University). Aber durch populäre Diätbücher glaubten viele Menschen, dass eine Gluten-arme Diät für jeden gesund sei. Wer aber auf Vollkorn-Produkte verzichte, laufe auch Gefahr, gleichzeitig deren schützenden Effekt vor Herzerkrankungen zu verlieren.

Studie zeigt: Deshalb haben zwei Drittel der Gluten-Intoleranten gar keine Symptome

Auch Deutsche Experten warnen vor unnötigem Gluten-Verzicht

Martin Raithel vom Waldkrankenhaus Erlangen, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS) sowie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie (DGAKI), sieht das ähnlich. „Vor allem B-Vitamine können das Herz schützen“, sagt er.

Ballaststoffe aus Vollkörnern sind zudem wichtige Bestandteile für die Darmflora, regulieren die Darmtätigkeit und lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen. Wer Getreide ohne Grund meide, halte dem Körper zugleich wichtige Polyamine vor, etwa Weizenkeimöl, so der Experte.

Mit Blick auf die Herzgesundheit stelle die Studie keine kausalen Zusammenhänge her, aber sei insgesamt sehr detailliert gemacht und über diesen langen Zeitraum auch aussagekräftig, sagt Raithel.

Nur zwei bis drei Prozent der Menschen leiden an Zöliakie

Nach seinen Worten haben in Deutschland etwa zwei bis drei Prozent der Menschen Zöliakie. Ein weiteres Prozent leide an Weizenallergie oder Gluten-Sensitivität. „Die Zahlen der Weizen- oder Glutensensitivität werden in der Öffentlichkeit und in den Medien generell überschätzt.“

Um Klarheit zu bekommen, empfehlen Experten, bei anhaltenden Darmbeschwerden nicht mit Selbst-Tests aus dem Internet oder beim Heilpraktiker Hilfe zu suchen, sondern sich beim Arzt diagnostizieren zu lassen.

Quelle: Focus online Mai 2017

Herzliche Grüße,
Ihre Gabriele Bartels

 

Zungendiagnose

Zeigt her eure Zungen

Zungendiagnose

Zungendiagnostik in der chinesischen Medizin

Die Chinesische Medizin ist mehr als 4000 Jahre alt. Man verließ sich vollständig auf seine Sinne um seine Umwelt (Macrokosmos) und sich selbst wahrzunehmen (Microkosmos). Über Jahrtausende hinweg ist so ein tiefgründiges und schlüssiges Verfahren entstanden, was die Grundlage unserer TCM- Diagnosestellung darstellt.

In der klassischen chinesischen Heilpraxis praktizieren wir es immer noch so und verlassen uns auf das was wir sehen, hören, tasten, riechen und intuitiv wahrnehmen.

Im Rahmen der Chinesischen Medizin wird die Zunge dem Funktionskreis Herz zugeordnet und zwar im Kontext von:

  • Herz mit dem Sinnesorgan (redende) Zunge
  • mit der Körperöffnung Mund
  • stimmliche Manifestation ist „das Lachen“ und seine Emotion ist die Freude.

Das Herz tragen manche ja sprichwörtlich auf der Zunge. Es ist in der Chinesischen Medizin der Sitz der Emotionen, des Geistes und als Kaiser-Organ die Verbindung zum Himmel/ dem göttlichen Prinzip.

Die Zunge bildet also (als Sinnesorgan des Herzens) innere Zustände ab. Somit erlaubt der Blick auf die Zunge eine „Schau nach Innen“.

Von Zungen und Zeichen!

Jede Zunge zeigt eine momentane Situation des Menschen. Sie lässt allerdings auch Prognosen des erfahrenen Therapeuten zu. Bei der Zungendiagnose achtet man auf

  • Vitalität (Gesamteindruck)
  • Zungenfarbe
  • Zungenform
  • Besonderheiten ( Risse, Punkte, Schwellungen, Einziehungen,..)
  • Belag.

In der chinesischen Zungendiagnose wird die Zunge zudem in Zonen mit Organ-Zugehörigkeiten eingeteilt.

zungendiagnoseIn welchen Zonen Farbe, Dicke, Belag, besondere Zeichen auftreten gibt Aufschluss darüber, in welchen Organen energetische Ungleichgewichte auftreten, die evtl. zu Symptomen führen oder schön geführt haben. Allerdings lässt sich nicht immer die Schwere einer Erkrankung an der Zunge ablesen.

Zungenbilder bieten eine gute Dokumentation des Ist-Zustandes und zeigen, mehrmals in Abständen aufgenommen, Prozesse und Veränderungen durch die Therapie an.

Und wie macht man das?

Die Zunge wird für einige Sekunden entspannt aus dem Mund gestreckt und dann wieder rein gezogen. Dies wiederholt sich einige Male, so dass ich mir einen vollständigen Eindruck vom Aussehen machen kann. Manchmal zeichne ich die Merkmale auf, manchmal mache ich Bilder um den Beginn der Therapie festzuhalten.

„Zunge rausstrecken kann doch jedes Kind“

 

Sprechen Sie mich gern „auf Ihre Zunge“ an.

Herzliche Grüße,

Ihre Gabriele Bartels