Fallbeispiele aus der Heilpraktiker-Praxis 2

Nässe an Händen und Füßen

Eine junge Frau (27 J.) kommt wegen feuchter Hände und Füße.

Die Umstände für die extreme Feuchtigkeit sind völlig egal: ob Streß, Entspannung, Bewegung, Ruhe.

Es stellt sich heraus, dass die Hände und Füße tropfnaß sind – mit wenigen Ausnahmefällen: wenn sie von draußen aus der Kälte herein kommt in die Wärme, dann sind die H +F zunächst trocken. Sie werden beim längeren Verweilen im Raum allerdings auch wieder feucht und kalt.

Bemerkt wurde das Symptom mit ca. 7 Jahren und wurde durch sämtliche schulmedizinische Untersuchungen abgeklärt aber keine Ursache festgestellt.

Der Patientin ist meist kalt und sie braucht „schon immer“ viel Schlaf (8 – 9 h).

Sie leidet unter zeitweiligem Kopfweh, ca 2 x im Monat, das richtig stechend am seitlichen Hinterkopf für max 2 Tage andauert.

Ansonsten ist sie selten krank und war noch nie ernsthaft krank und sie ist wetterfühlig.

Auffällig ist ihr permanenter Durst: sie trinkt mind. 3,5 l am Tag.

Diagnosestellung

Aufgrund der Auswertung meiner Puls- und Zungendiagnose behandelte ich auf „eingeschlossenes Hitze- Pathogen“.

Die erste Behandlung bringt einen Teilerfolg: im Ruhezustand sind weder Hände noch Füße naß. Sowohl bei der Arbeit als auch beim Autofahren sind die Symptome aber noch unverändert.

Hausaufgabe

Ich bitte die Patientin nach Infektionen in der Kindheit, Antibiotika- Gabe etc. bei ihren Eltern nachzufragen. Und siehe da: zur 2 Behandlung kommt die Patientin mit den Neuigkeiten von 3 maliger Ringelrötel-Infektion in der Kindheit, die mit Antibiotika behandelt wurden. Sie selbst erinnerte sich nicht daran aber ihre Mutter.

2. Behandlung

In der 2. Behandlung wählte ich Akupunktur- Punkte, die nach innen öffnen um die eingeschlossene Hitze heraus zu lassen.

Ich hoffe, dass es der Patientin inzwischen besser geht. Sie wollte nach dieser Behandlung eine Hypnosebehandlung ausprobieren, die ihr empfohlen wurde.

 

Herzliche Grüße !

Ihre Gabriele Bartels